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Wechselrichter



Ein Wechselrichter (auch Inverter) ist ein elektrisches Gerät, das Gleichspannung in Wechselspannung bzw. Gleichstrom in einen Wechselstrom umrichtet.

Wechselrichter können je nach Schaltung für die Erzeugung von einphasigem bzw. dreiphasigem ( Drehstrom ) Wechselstrom ausgelegt sein. Neueste Modelle mit Halbleitern aus Siliziumkarbid erreichen Wirkungsgrade bis etwa 98 Prozent. Angewendet werden Wechselrichter dort, wo ein elektrischer Verbraucher Wechselspannung zum Betrieb benötigt, aber nur eine Gleichspannungsquelle, wie zum Beispiel eine Autobatterie, zur Verfügung steht, oder dort, wo die Leistung einer Gleichspannungsquelle in das Wechsel- bzw. Drehstromnetz eingespeist werden soll.

Unsere Wechselrichter erfüllen bereits die neuen Niederspannungsrichtlinien nach VDE-AR-N-4105
Die neue Niederspannungsrichtlinie regelt die Anforderungen bei hohen Netzfrequenzen von mehr als 50,2 Hz neu. Ihr Ziel ist es, die Stabilität des Stromnetzes bei starken Spannungsschwankungen zu verbessern. Entsprechend der Richtlinie „Erzeugungseinheiten am Mittelspannungsnetz“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft wird dazu bei allen Strangwechselrichtern die frequenzabhängige Wirkleistungsreduktion eingestellt.

Wirkleistungsregelung bei Überfrequenz
Die Richtlinie schreibt bei Frequenzen größer 50,2 Hertz eine geregelte Reduktion der Wirkleistung vor, um die Systemstabilität im Falle von Überfrequenz zu gewährleisten. Die bisherige Handhabung (Abschaltung anstelle von Regelung) kann bei der aktuellen Zahl an Anlagen zu weiträumigen Versorgungsausfällen führen.

Blindleistungsbereitstellung zur statischen Spannungshaltung
Eine der Hauptprobleme im Niederspannungsnetz ist die erhöhte Spannung durch dezentrale Einspeisung. Mit Hilfe von gezielter Blindleistungseinspeisung kann dieses Problem entschärft und die Spannung wieder gesenkt werden, wodurch sich zugleich deutlich mehr Anlagen installieren lassen. Die Blindleistung wird entsprechend einer Kennlinie geregelt.

Symmetrische Drehstromeinspeisung
Erzeugungseinheiten dürfen nur noch einphasig angeschlossen werden, wenn die Summe aller einphasig angeschlossenen Einheiten 4,6 kVA je Außenleiter nicht übersteigt. Somit können maximal dreimal 4,6 kVA = 13,8 kVA einphasig, verteilt auf die drei Außenleiter, angeschlossen werden. Sobald dieser Grenzwert überschritten wird, ist für jede Erweiterung nur noch symmetrische ( Dreiphasige ) Drehstromeinspeisung erlaubt.

Zeitschiene
Im Übergangszeitraum bis zum 31.12.2011 kann sowohl die neue VDE-AR-N 4105, als auch die bisher gültige VDEW-Richtlinie angewandt werden. Die Entscheidung dafür liegt beim Anschluss­nehmer. Ab dem 1.1.2012 wird ausschließlich die neue Niederspannungsrichtlinie angewandt, dabei gilt das Inbetriebnahmedatum. OLIVE SOLAR berät Sie gerne bei Fragen zur neuen Niederspannungsrichtlinie und achtet bereits bei der Dimensionierung Ihrer Photovoltaik auf Wechselrichterhersteller, die die neue Regelung beherrschen.

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